Pressemitteilung Zwischenlager Leese: 1.485 Fässer sollen neu konditioniert werden

Die Planungen für den Bau einer neuen Halle im Zwischenlager Leese schreiten voran, das bestätigt das niedersächsische Umweltministerium auf Anfrage des grünen Landtagsabgeordneten Helge Limburg. Der Betreiber Eckert & Ziegler hat ein Kostenangebot entsprechend der Anforderungen der Landesregierung vorgelegt.

Helge Limburg begrüßt die Fortschritte: „Die neue Halle wird die Einlagerungssituation im Zwischenlager Leese entspannen. Künftig wird der Zugang zu den Fässern verbessert, um Inspektionen zu erleichtern. Der Strahlenschutz für die Mitarbeiter wird verbessert.“ Die Fässer sollen in der neuen Halle mit Hilfe eines Krans bewegt werden können, dies entspricht dem heutigen Stand von Wissenschaft und Technik.

1.485 Abfall-Fässer aus der ehemaligen Landessammelstelle Steyerberg sollen in der neuen Halle gelagert werden. Dazu erklärt Helge Limburg: „Jedes einzelne Steyerberg-Fass wird vor der Umlagerung nachbehandelt. Das erhöht die Sicherheit am Standort, denn die Fässer sind teilweise über 30 Jahre alt.“ Eine Volumenreduzierung der Abfälle sei jedoch nicht vorgesehen, da ein großer Teil der Fässer bereits mit Beton verfüllt sind.

Limburg sieht in der Einrichtung der Begleitgruppe einen wichtigen Schritt: „Die Begleitgruppe verfolgt die aktuellen Entwicklungen mit Blick auf die Sicherheit vor Ort. Das ist ein wichtiger Beitrag für mehr Transparenz und Beteiligung.“

Neben den Steyerberg-Fässern werden im Zwischenlager Leese auch Abfälle der Landessammelstelle Niedersachsen aufbewahrt. Auch hier müsste schrittweise nachgebessert werden, fordert Limburg: „Es ist unklar, wann die Abfälle aus dem Zwischenlager Leese an ein Endlager abgegeben werden können. Für die Dauer der Zwischenlagerung müssen daher höchste Sicherheitsstandards gewahrt werden.“

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