GRÜNE: Generationenverbindender Arbeit in Stolzenau nicht den Geldhahn zudrehen CDU und FDP verweigern Unterstützung für Mehrgenerationenhäuser

"Es grenzt an Arbeitsverweigerung, wenn die Sozialpolitiker von CDU und FDP keinen Handlungsbedarf sehen, obwohl es nach wie vor keine Lösung für den Fortbestand der Mehrgenerationenhäuser gibt", so Limburg. Die Grünen hatten einen Entschließungsantrag vorgelegt, der das Land aufforderte, gemeinsam mit allen Beteiligten nach neuen Wegen einer gemeinschaftlichen Finanzierung für die Einrichtungen zu suchen. Die bisher vom Bundesministerium vorgestellten Finanzierungsmodelle könnten die Finanzierung nicht dauerhaft sichern, so Limburg weiter. 

Limburg erinnerte daran, dass die Mehrgenerationenhäuser das "Lieblingskind" der ehemaligen Sozialministerin von der Leyen gewesen sind. "Jede Eröffnung wurde mit großem Tam-Tam inszeniert. Jetzt wird die Förderung eingestellt. Die Bürgermeister sollen das Licht ausmachen – da will sich natürlich keine Ministerin mehr blicken lassen". 

Im vergangenen Jahr machte sich Limburg im Mehrgenerationenhaus in Stolzenau vor Ort ein Bild über die Angebote der Einrichtung. „Das Haus leistet hervorragende Arbeit. Hier findet Bildungsarbeit und Seniorenbetreuung statt, es gibt viele wichtige generationenverbindende Angebote. Das ist unter der Regie des Mehrgenerationenhauses auch immer äußerst zufriedenstellend angelaufen.“, so Limburg. 

Zudem merkte Limburg an, dass generationenübergreifendes Denken gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels besonders in ländlichen Landkreisen wie Nienburg immer wichtiger werde. 

„Das darf nicht abgewürgt werden. Anstatt die Arbeit der Häuser existentiell zu gefährden müssen Bund, Land und Kommunen dringend eine gemeinsame Lösung suchen“, forderte Limburg. 

 

 

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