Limburg begrüßt Maßnahme des Umweltministeriums Engmaschigeres Messnetz am Lager Leese

Die Strahlenüberwachung am Zwischenlager Leese wird verstärkt. Das hat gestern (Dienstag) das niedersächsische Umweltministerium mitgeteilt. Demnach werden sieben neue Messpunkte installiert. Der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat darüber hinaus neue Messstellen für Neutronen- und Gammastrahlung eingerichtet und ergänzt die Kontrollen zukünftig als unabhängige Messstelle.

Dazu sagte Helge Limburg, Abgeordneter der Grünen Landtagsfraktion: „Die Strahlenüberwachung am Lager Leese wird engmaschiger. Das zeigt, dass die neue Atomaufsicht unter Umweltminister Stefan Wenzel ihre Rolle ernst nimmt. Ich begrüße diese Maßnahme, die im Interesse der betroffenen Menschen vor Ort ist.“

Die Ergebnisse der Umgebungsüberwachung für 2013 sollen als Jahresbericht online zur Verfügung gestellt werden. Limburg kommentiert: „Die Messergebnisse müssen zukünftig regelmäßig veröffentlicht werden. Die Anwohnerinnen und Anwohner fordern zu Recht mehr Transparenz.“

Die Atomaufsicht für das Zwischenlager Leese wurde kürzlich durch Landesumweltminister Stefan Wenzel (Grüne) vom Gewerbeaufsichtsamt auf das niedersächsische Umweltministerium übertragen.

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