Limburg: „Landkreis Nienburg im Dorferneuerungsprogramm des Landes" Grün stärkt den ländlichen Raum.

Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer hat heute bekanntgegeben, dass 19 neue Dorfregionen in das erfolgreiche Dorfentwicklungsprogramm des Landes aufgenommen werden.

Der Grüne Landtagsabgeordnete Helge Limburg freut sich vor allem über die Aufnahme der Gemeinden Rehburg-Loccum, Heemsen (Heemsen, Haßbergen, Rohrsen) in das Förderprogramm.

„Damit werden die Anstrengungen vor Ort endlich honoriert und es können eine Vielzahl von nachhaltigen Projekten gefördert werden.“, sagte Limburg.

„Risiken gemeinsam angehen! Chancen gemeinsam nutzen!! Perspektiven gemeinsam entwickeln!!!“ Unter diesem Leitmotiv finden sich angedachte Ziele wie Stärkung des Tourismusstandortes, Aktivierung wirtschaftlicher Potenziale, Lebensraumgestaltung, Innenentwicklung mit Reaktivierung leerstehender Bausubstanz, zielgruppengerechter Wohnraum- aber auch Kultur und Freizeitangebote, Anpassung der Infrastruktur,  Klimaschutz und soziales Miteinanders wieder. Die Stadt Rehburg-Loccum  verfolgt mit dem Dorfentwicklungsprogramm die Umsetzung einer ganzheitlichen Stadtentwicklungsstrategie. Die Akteure gehen davon aus, das dies kann gelingen kann, wenn Stadt und Dorfregion als Wirkungsgefüge in einem Betrachtungsraum erfasst und wahrgenommen werden. Zu einem guten Entwicklungsprozess in Heemsen gehört es nicht zuletzt, Kampagnen zur Hausärztegewinnung wie „ärztlich willkommen“ oder Beraten, planen sparen“ zur energetischen Gebäudesanierung aufzugreifen bzw. fortzusetzen. Neben dem Blick auf eine lebenswerte Zukunft gehört ebenfalls der Rückblick auf die Historie, die Schätze der Überlieferung.

Zusammen mit den neu aufgenommenen 19 Dorfregionen können nunmehr insgesamt 304 Dorfentwicklungsverfahren gefördert werden. Diese umfassende Förderung ist nur möglich, da die rot-grüne Landesregierung im Programm „PFEIL 2014-2020“ unter dem Dach des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) mit 116 Millionen Euro EU-Mittel einen vorher nie dagewesenen Finanzrahmen für die Dorfentwicklung zur Verfügung gestellt hat.

„Noch nie gab es so viele Fördermittel für den Ländlichen Raum, wie unter dieser Landesregierung“, zeigte sich Limburg erfreut. „Die Stärkung der ländlichen Räume ist Schwerpunkt der Landespolitik in Niedersachsen. Insbesondere die Dorfentwicklung mit ihren neuen Ansätzen der interkommunalen Zusammenarbeit aller Akteure vor Ort hat sich als überzeugendes Instrument bewährt. Sie kennzeichnet den niedersächsischen Weg zur nachhaltigen Entwicklung der ländlichen Räume.“

Und so geht es weiter: Für die Dorfregionen wird nun jeweils ein Plan für das Dorfentwicklungsverfahren erstellt. Diese Planaufstellung nimmt in der Regel ein bis zwei Jahre in Anspruch. Nach Prüfung und Anerkennung stimmt das Amt für regionale Landesentwicklung den zeitlichen Rahmen mit der Kommune ab, der für die Umsetzung der Maßnahmen erforderlich ist. Auf dieser Basis können dann die Förderanträge gestellt werden. Diese werden je nach Antragslage und der zur Verfügung stehender Fördermittel bewilligt.

Übersichten mit den neu in das Dorfentwicklungsprogramm aufgenommenen Dörfern können auf der Internetseite des niedersächsischen Agrarministeriums (www.zile.niedersachsen.de) eingesehen und heruntergeladen werden. 

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