Limburg: Landesregierung blockiert nachhaltige Lösung des Problems Grüne machen sich gegen Weserversalzung stark

"Das tägliche Abkippen von bis zu 200 LKW-Ladungen Salzlauge in die Werra und damit in die Weser ist nicht hinnehmbar. 

Neben der deutlichen Reduzierung des Salzanfalls durch Produktionsverbesserungen bei der K+S AG wollen wir für die dann noch bestehenden Abwässer die Möglichkeit einer Nordsee-Pipeline vorantreiben, um die Weser zu schützen. Gerade für den Landkreis Nienburg, für den der Fluss eine Lebensader darstellt, ist der Schutz der Weser von herausragender Bedeutung". Limburg betonte, dass seine Partei keinerlei Abstriche bei ihrem Kampf gegen die Weserversalzung machen werde. 

Während sowohl die Bremer Bürgerschaft, Wasserexperten, Umweltverbände und die Werra-Weser-Anrainerkonferenz der Kommunen in der Nordsee-Pipeline eine Möglichkeit sehen, um das Süßwassersystem der Werra und Weser vor weiteren ökologischen und ökonomischen Schäden durch die hohe Salzfracht zu schützen, verhält sich die niedersächsische Landesregierung hier zögernd und zaudernd. "In der gesamten Plenardebatte hat der Umweltminister Sander (FDP) keinen einzigen konkreten Vorschlag gemacht, der zu einer Beendigung der Salzeinleitung in die Weser führt". 

Dieses mangelnde Verantwortungsbewusstsein der Landesregierung kritisierte Limburg scharf und forderte Kommunalpolitiker aller Parteien im Landkreis auf, Druck auf die niedersächsische Landesregierung auszuüben und sich für die Interessen der Mittelweserregion stark zu machen.

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