"Mehrgenerationenhäuser brauchen eine sichere Zukunft" Helge Limburg zu Besuch im Mehrgenerationenhaus Stolzenau

"Die Arbeit im Mehrgenerationenhaus ist unglaublich wichtig" erklärte Limburg im Anschluss. "Sie sind ein Ort der Vielfalt und der Kommunikation und bieten in vielerlei Hinsicht Unterstützung." Die Aktivitäten ermöglichten die Kommunikation von Menschen aller Generationen, Lebensstile, Kulturen und Religionen und beugten so Diskriminierung und Ausgrenzung vor. Vor diesem Hintergrund schätzte Limburg die Unsicherheit bezüglich der weiteren Finanzierung des Mehrgenerationenhauses als besonders bedenklich ein. 

"Es kann nicht angehen, dass der Bund seine Förderung im Rahmen eines Modellprogramms Ende 2011 ersatzlos einstellt" sagte Limburg. Es sei unmöglich, den finanziellen Grundförderbetrag über Dienstleistungsentgelte, die angestrebten Kooperationen mit der Wirtschaft oder die finanziell angeschlagene Kommune zu realisieren. Deshalb forderten die Grünen die Landesregierung auf, mit der Bundesregierung über die Zukunft der Mehrgenerationenhäuser in Verhandlung zu treten und sich für ihren Fortbestand einzusetzen. 

Wir brauchen eine öffentliche Basisfinanzierung" bekräftigte Ute Müller, die sich für dieses Ziel auch im Netzwerk der Niedersächsischen Mehrgenerationenhäuser und im Verband Mehrgenerationenhäuser bundesweit engagiert.

Mehrgenerationenhäuser für die Zukunft absichern! - Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag: 

Antrag

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