Helge Limburg kritisiert die Einführung der Oberschule Ideologische Grabenkämpfe verhindern den Schulfrieden

"Die Landesregierung hatte im Rahmen des Bildungsgipfels die historische Gelegenheit gemeinsam mit den Oppositionsparteien einen Schulfrieden zu erarbeiten - diese Chance haben CDU und FDP jedoch wirkungsvoll verstreichen lassen" erklärte Limburg im Anschluss an die Landtagsdebatte. Die Regierungsparteien haben sich als ideologisch verbohrt und kompromisslos erwiesen und die Stimmung verschärft. "Sie wollen keine Schulfrieden" fasste Limburg zusammen. 

An dem verabschiedeten Gesetz kritisieren die Landtagsgrünen insbesondere die massive Benachteiligung bei der Neugründung von Integrierten Gesamtschulen gegenüber der Neugründung von Oberschulen. Eine Erklärung hierfür bleibt die Landesregierung weiterhin schuldig. Zudem bestehen Zweifel, ob diese Ungleichbehandlung verfassungsrechtlich zulässig ist. 

Die Situation im Kreis Nienburg, wo derzeit an mehreren Standorten über die Einrichtung von Oberschulen verhandelt wird, erklärte Limburg: "Es gilt Ruhe zu bewahren und nichts zu überstürzen. Zunächst sollten die Ausführungsbestimmungen des Gesetzes abgewartet werden" Eine IGS sei seiner Meinung nach weiterhon die bessere Wahl für den Landkreis Nienburg. Die Initiative pro.IGS habe weiterhin seine volle Unterstützung.&nb

 

 

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