„IGS muss 2013 starten“

VertreterInnen der Initiative pro.IGS diskutieren mit Helge Limburg

Der Landtagsabgeordnete Helge Limburg (GRÜNE) traf sich in dieser Woche mit der Initiative „Pro IGS“ zu einem Informationsgespräch. Dabei wurde die aktuelle Situation im Landkreis Nienburg nach der erfolgreichen Elternbefragung und angesichts des aktuell im Kreistag vorliegenden Beschlussvorschlages zur Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Nienburg erörtert. Sandra Guhlich von pro.IGS betonte, dass eine baldige Entscheidung und Einrichtung der IGS entscheidend sei. „Die IGS muss zum Schuljahr 2013/14 starten. Eine weitere Verzögerung wäre den Eltern und Schülerinnen und Schülern nicht zu vermitteln“. Es sei positiv, dass mit der Fröbelschule nun ein Standort im Gespräch sei, an dem man das Gefühl habe, dass die neue Schule von den dortigen Lehrerinnen und Lehrern auch wirklich willkommen geheißen werde.

Limburg bekräftigte seine Unterstützung für eine Errichtung der IGS. „Das Schulangebot im Landkreis muss im Interesse der Schülerinnen und Schüler um eine Integrierte Gesamtschule erweitert werden.“ So der Landtagsabgeordnete. Er kündigte an, dass für den Fall einer Grünen Regierungsbeteiligung nach der Landtagswahl im Januar 2013 die Hürden zur Errichtung von Gesamtschulen gesenkt würden. Insbesondere die Anforderung der 5-Zügigkeit werde zeitnah gekippt werden. In diesem Punkt bestehe auf Landesebene absolute Einigkeit zwischen SPD und GRÜNEN.

Bettina Lieske-Belitz, Sprecherin der pro.IGS, ergänzte, dass es wichtig sei, zeitgleich mit dem Antrag auf Errichtung der IGS bei der Landesschulbehörde auch eine vorläufige Planungsgruppe einzusetzen, um den weiteren Prozess der Schulneugründung von Anfang an zu begleiten und zu unterstützen. Die Initiative selbst sieht ihre Arbeit noch lange nicht am Ende. Zunächst müsse die IGS tatsächlich den Betrieb aufnehmen. Und auch danach wolle man, etwa als Förderverein der neuen Schule, zu deren Gelingen beitragen. Die Bürgerinitiative erwarte, dass auch die IGS Nienburg, wie überall im Land, die Anmeldungen die verfügbaren Plätze übersteige, und der Förderverein sich für weitere integrierte Gesamtschulen im Landkreis einsetzen werde.

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