Pressemitteilung Limburg: "Beermanns Attacke ist reine Parteipolitik"

Die Landtagsabgeordneten Helge Limburg (Grüne) und Grant Hendrik Tonne (SPD) nehmen Stellung zu den Aussagen des Nienburger CDU-Bundestagsabgeordneten Maik Beermann hinsichtlich der von Landwirtschaftsminister Christian Meyer getroffenen Äußerungen zum Thema Stromtrasse „Südlink“. Hintergrund der Äußerungen war ein Antwortschreiben des Ministers an eine Bürgerinitiative, indem darauf hingewiesen wurde, dass es im Rahmen des Netzentwicklungsplanes innerhalb des Szenariorahmens 2024 bzw. 2034 langfristig zum Zubau von weiteren, insgesamt drei Freileitungsmastreihen, kommen könnte. In dem Schreiben machte er deutlich, dass die niedersächsische Landesregierung neben der energiepolitisch sinnvollen und notwendigen Stromtrasse „Südlink“ keine Notwendigkeit für zwei weitere Trassen sieht. Diese im Netzentwicklungsplan des Bundes skizzierten Pläne sind aus Sicht der Landesregierung nicht hinnehmbar.

Beermann nahm diese Bürgerinformationen zum Anlass, um Meyer in der Harke am Mittwoch eine „unseriöse Panikmache“ vorzuwerfen. Die Abgeordneten Limburg und Tonne weisen diese Vorwürfe in einer gemeinsamen Stellungnahme vehement zurück: „Das Land Niedersachsen setzt sich umfassend und intensiv dafür ein, so viel Erdverkabelung wie möglich zu erreichen. Im Rahmen des Netzentwicklungsplanes müssen langfristige Szenarien beachtet und vernünftig ausgestaltet werden. Minister Meyer setzt sich seit Langem dafür ein, die Möglichkeiten für Erdverkabelung zu nutzen, um Akzeptanz für notwendige Netzausbauprojekte zu gewinnen. Beermanns Attacke ist offensichtlich rein parteipolitisch motiviert. Er täte besser daran, sich der Initiative der niedersächsischen Landesregierung für einen Vorrang der Erdverkabelung anzuschließen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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