Grüne besuchen Ardagh-Werk in Nienburg Limburg: „Glas wird eine der wichtigsten Verpackungen bleiben“

Der grüne Landtagsabgeordnete Helge Limburg, die stellvertretende Nienburger Bürgermeisterin und Vorsitzende des Grünen Ortsverbandes Hedda Freese sowie Kreisgeschäftsführer Ralf Bürmann besuchten in dieser Woche das Ardagh-Werk in Nienburg. Nach einem Einführungsvortrag von Werksleiter Herbert Wilcken folgte ein Rundgang durch die Produktionshallen eines der weltweit führenden Unternehmen bei Glasverpackungen. In einer angeregten Diskussion, an der auch Betriebsratsvorsitzender Andreas Straßburg und Riskmanager Christian Grundei teilnahmen, ging es unter anderem um die Zukunft der Mehrwegverpackungen, das Erneuerbare-Energien-Gesetz sowie um europäische Rahmenbedingungen des Emissionshandels. Einigkeit bestand darüber, dass Umwelt- und Energieregelungen, wie bei der Begrenzung des CO2-Ausstoßes bereits erfolgt, nach Möglichkeit europaweit einheitlich eingeführt und weiterentwickelt werden müssten, um faire Wettbewerbsbedingungen in Europa zu gewährleisten. Limburg betonte, dass alle zukünftigen Novellierungen der Verpackungsverordnung dringend dazu beitragen müssten, den Mehrweganteil im Getränkebereich deutlich zu erhöhen. „Gerade Glas wird auch aus ökologischer Sicht eine der wichtigsten Verpackungen bleiben“, sagte der Landtagsabgeordnete.

Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs waren die Ausbildungsmöglichkeiten bei Ardagh Group. Der Standort Nienburg bietet jedes Jahr rund 15 Jugendlichen Ausbildungsplätze, so Wilcken. Dabei gebe es eine große Vielfalt der Möglichkeiten, vom Industriekaufmann/-kauffrau bis zum Mechatroniker/-in. Auszubildende würden nach erfolgreichem Abschluss zu nahezu 100 Prozent übernommen, so Wilcken. Limburg würdigte die Ausbildungsleistungen der Ardagh Group als „sehr bedeutsam“ für Nienburg und die Mittelweserregion.   

Zurück zum Pressearchiv