Wolfsmanagement Limburg: Weidetierhalter besser fördern und unterstützen

Helge Limburg, grüner Landtagsabgeordneter für Nienburg, kritisiert die Wolfspolitik der rot-schwarzen Landesregierung: „Die GroKo gibt beim Wolf den Marktschreier. Umweltminister Lies macht blumige Versprechungen, von denen bislang kein einziges eingelöst wurde. Die CDU fordert die Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht, obwohl die GroKo im Landtag gerade eine Überarbeitung des Jagdgesetzes beschlossen hat, in der sich kein einziges Wort zum Wolf findet. Faktisch kommt das Wolfsmanagement der niedersächsischen GroKo keinen Millimeter voran.“

Limburg fordert konkrete Maßnahmen zur Unterstützung der Weidetierhalter: „Die GroKo im Land macht viel Getöse zum Wolf, aber in der Praxis ändert das für Tierhalter und Anwohner gar nichts. Die Grünen fordern im Landtag eine Weideprämie für Schafe, Ziegen und Rinder, denn die wirtschaftliche Situation der Weidetierhalter ist schon ohne den Wolf schwierig.“ Im Landeshaushalt für 2019 sehe die Regierung von Stephan Weil dafür aber kein Geld vor.

Auch das Wolfsmanagement müsse weiterentwickelt und die Entschädigungen unbürokratischer geregelt werden. „Wir brauchen wieder Entschädigungen mit Augenmaß. Wolfsrisse werden unter Rot-Schwarz nur noch entschädigt, wenn die Tiere wolfssicher eingezäunt waren.  Viele Betroffenen melden Risse deshalb gar nicht mehr, weil sie ohnehin keine Entschädigung bekommen. Hier muss die Landesregierung korrigieren: Wenn der Wolf als Verursacher nachgewiesen ist, muss es eine Entschädigung geben.“

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