Rot-Grün stärkt den Naturschutz vor Ort! Planungssicherheit für die Schutzstation Steinhuder Meer

Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen der Grünen, der SPD und der CDU haben heute die Abgeordneten Anja Piel (Fischbeck), Helge Limburg (Nienburg) und Thomas Schremmer (Hannover) im niedersächsischen Landtag die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer gestärkt.

Ökologische Stationen in der Trägerschaft von Naturschutzorganisationen machen praktischen Naturschutz vor Ort. Ihre Arbeit in Niedersachsen soll nun dauerhaft finanziell abgesichert und die Vor-Ort-Betreuung von Schutzgebieten ausgeweitet werden. Das hat der niedersächsische Landtag heute beschlossen (den Antrag finden Sie hier).

Die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer ist ein wichtiger Partner in den Landkreisen Hannover Region, Nienburg und Schaumburg. Anja Piel, die als Abgeordnete den Landkreis Schaumburg betreut, hält die Kooperation des Landes mit Naturschutzorganisationen für „einen Gewinn für alle Beteiligten. Ich bin sehr froh, dass sich Grüne, SPD und CDU gemeinsam dafür einsetzen, das Netzwerk Ökologischer Stationen zu stärken und weiter auszubauen.“

Der für den Landkreis Nienburg zuständige Abgeordnete Helge Limburg fügt hinzu: „Wir schaffen eine verlässliche Arbeitsgrundlage für die ökologischen Stationen in Niedersachsen. Gemeinsam mit Umweltminister Wenzel stellen wir im Landeshaushalt die nötigen Gelder zur Verfügung.“ Langfristig soll das Programm „Ökologische Stationen“ noch ausgeweitet werden.

Schremmer betont, die ökologischen Stationen wirkten als Scharnierstellen zwischen Ehrenamt und Naturschutzverwaltung. „Sie machen mit Bildungsangeboten für Groß und Klein Natur erlebbar. Sie kümmern sich beispielsweise um die Bestandserfassung von Flora und Fauna, setzen konkrete Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen um und sind wichtige Ansprechpartner vor Ort, die über Naturschutz und Artenvielfalt informieren,“ so der Hannoveraner.

Einig waren sich die drei Abgeordneten darin, wie wichtig die Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer für die Region ist. „Wir haben hier eine einzigartige Kombination aus Wasser, Mooren und Feuchtwiesen. Der Schutz dieser Landschaft freut nicht nur Touristen und die Menschen vor Ort, sondern auch die Zugvögel,“ so Piel, Schremmer und Limburg abschließend.

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