Limburg: Frisches Obst und Gemüse an Schulen in der Region auch im kommenden Schuljahr Schulobstprogramm geht erfolgreich weiter!

Am 31.05.2016 hat Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer die teilnehmenden Schulen des Schulobst- und Schulgemüseprogramms für das Schuljahr 2016/2017 bekanntgegeben. Limburg: „SPD und Grüne stocken die Mittel für die frische Vitaminspritze an unseren Schulen auf. Dank unserer Politik können jetzt so viele Schülerinnen und Schüler wie noch nie in den Genuss von gesundem Obst und Gemüse kommen. Das freut mich sehr.“ Insgesamt wurden die Mittel um 50 Prozent auf 6 Millionen Euro aufgestockt. Davon zahlt die EU 4,5 Millionen Euro und das Land Niedersachsen 1,5 Millionen.

Für die Schülerinnen und Schüler von Landkreis Nienburg beginnt der Unterricht nach den Sommerferien wieder mit frischem Obst. Mit dabei sind: Grundschule Eystrup, Grundschule Hoya, Gutenbergschule, Grundschule Langendamm, Grundschule Rehburg, Leintorschule Nienburg, Grundschule Drakenburg, Grund- und Hauptschule Steyerberg.

„Eine ausgewogene und gesundheitsfördernde Ernährung ist für Schulkinder von hoher Bedeutung. Eine Extraportion Obst und Gemüse gehört unbedingt dazu“, sagt dazu der Grüne Landtagsabgeordnete Helge Limburg. „Das Schulobstprogramm leistet aber nicht nur einen Beitrag zur Gesundheitsförderung, sondern trägt dazu bei, Kindern regionale und saisonale Obst- und Gemüsesorten nahezubringen: Regional schmeckt meistens auch am besten.“

Limburg freut sich, dass insbesondere die Nachfrage nach ökologischem und regionalen Obst beziehungsweise Gemüse hoch ist. Auch die niedersächsischen Bauern profitieren deshalb von dem Programm, wenn mehr heimisches Obst und Gemüse in Niedersachsens Klassenzimmer gegessen wird.

Limburg: „Das ist eine gute Investition in die Gesundheit und nachhaltige Ernährung unserer Kinder, denn sie sind langfristig die Gewinner." Die Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Schulen erhalten dreimal wöchentlich eine Portion Obst oder Gemüse von 100 Gramm. Die Portionen werden morgens von den Kindern und Lehrern, aber oft auch unter Mithilfe von Eltern und Großeltern in der Schule vorbereitet. Rund zwei Drittel von über 1.000 Tonnen geliefertem Obst und Gemüse im abgelaufenen Schuljahr stammten dabei aus ökologischem Anbau. „Das EU-Schulobstprogramm ist auch ökologisch ein Renner", sagte Limburg erfreut.

Eine Befragung der Schulen nach zwei Jahren Schulobstprogramm zeige eine sehr hohe Zufriedenheit mit dem Programm, so Limburg. „Die anfängliche Sorge der Verantwortlichen, der Aufwand in den Schulen könnte zu groß sein, hat sich nicht bestätigt." So geben 95 Prozent an, dass die Schülerinnen und Schüler jetzt insgesamt deutlich mehr Obst und Gemüse essen, 98 Prozent loben das Programm, weil es darüber hinaus zu mehr Wissen über die Obst- und Gemüsearten sowie deren Herkunft und Anbau führe.

 

Hintergrund: Das von der rot-grünen Landesregierung auch in Niedersachsen eingeführte Schulobst- und Schulgemüseprogramm ist ein Riesenerfolg. Bürokratiehemmnisse, die noch von der Vorgängerregierung gegen den Start der Maßnahme ins Feld geführt worden sind, haben sich als haltlos entpuppt. Die für das Schulobstprogramm bereitgestellten Mittel wurden im Zuge der Haushaltsberatung 2015 nochmal erhöht, so dass nun sechs Millionen Euro, davon 1,5 Millionen Euro Landesmittel, bereitgestellt werden. Die Bewerberzahlen beim Schulobstprogramm liegen in diesem Jahr noch höher als 2015, mehr als 800 Schulen haben sich beworben. Fast 95 Prozent der bisher teilnehmenden Schulen machen weiter. Teilnehmen am Schulobst-  und Schulgemüseprogramm können Grundschulen von der 1. bis zur 4. Klasse und Förderschulen von Klasse 1 bis 6. Voraussetzung ist, dass das Obst und Gemüse kostenlos verteilt wird und es pädagogische Begleitmaßnahmen wie eine Koch-AG, einen Ernährungsführerschein oder einen Besuch beim Obst- oder Gemüsebauern gibt. Die Schulen haben die Möglichkeit, einen konventionellen oder einen ökologischen Lieferanten auszuwählen.

Weitere Informationen finden sich auf www.schulobst.niedersachsen.de , hier werden auch alle teilnehmenden Schulen veröffentlicht.

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