Tonne und Limburg informieren sich über Mobilitätskonzept

Zu einem Informationsgespräch kamen die Landtagsabgeordneten Helge Limburg (Bündnis 90/Die Grünen) und Grant Hendrik Tonne (SPD)  kürzlich mit dem Bürgermeister der Stadt Rehburg-Loccum  Martin Franke und dem Regionalmanager des REM Mitte Niedersachsen Timo Fichtner  zusammen. Thema des Treffens war die Vorstellung und Besprechung eines Projekts zur „Verbesserung der Mobilität im ländlichen Raum unter den Vorzeichen des demografischen Wandels“. Das Regionalmanagement Mitte Niedersachsen, in dem 16 Kommunen aus den Landkreisen Nienburg, Diepholz und Verden zusammenarbeiten, hat im Rahmen eines vom Bund durchgeführten Modellvorhabens der Raumordnung (MORO) eine Machbarkeitsuntersuchung zur Aktivierung untergenutzter Mobilitätskapazitäten in der Region Mitte Niedersachsen in Auftrag gegeben. Ziel des Vorhabens ist es, mittels eines „Ressourcen-Sharings“ untergenutzte Fahrzeugkapazitäten, also z.B. Fahrzeuge von Firmen, Feuerwehren oder Sportvereinen, zur Verbesserung der Mobilitätsangebote für die Bevölkerung und im Sinne einer Ergänzung und zur Stärkung des klassischen ÖPNV in der Region zu aktivieren. Ein Beispiel dafür sei der ‚Schwimmbadbus’, mit dem die 5 Ortsfeuerwehren der Stadt Rehburg-Loccum und der Arbeiter-Samariter-Bund seit dem 8. Juni kostenlose Transfers in der Stadt Rehburg-Loccum zum Freizeitbad Münchehagen anbieten. Dieses Beispiel und 2 andere Projekte in der Samtgemeinde Uchte und der Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen sollen als Pilotprojekte wichtige Hinweise für die Umsetzung eines möglichst bedarfsgerechten und flächenhaften Mobilitätsangebotes in der Region Mitte Niedersachsen geben. „Die Aufgabe ist ehrgeizig,“ sagte Rehburg-Loccums Bürgermeister Martin Franke, „aber die Aufgabe die die demografische Entwicklung uns stellt, ist mit den altbekannten Mitteln nicht zu lösen. Wir müssen auch Menschen ohne eigenes Auto eine Perspektive für ein selbstbestimmtes Leben in den Städten und Dörfern unserer Region bieten!“

Tonne und Limburg lobten das Projekt und erklärten ihre grundsätzliche Bereitschaft, die Weiterentwicklung und Durchsetzung des Projekts im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu unterstützen. „Wir finden hier eine innovative Idee vor, den ÖPNV im ländlichen Raum spürbar zu verbessern. Ein gutes Beispiel für die Sinnhaftigkeit der Zusammenarbeit im Regionalmanagement Mitte Niedersachsen.“ fasste Tonne seine Eindrücke aus dem Gespräch zusammen. Limburg ergänzte: "Der Ansatz, vorhandene Fahrzeugkapazitäten besser zu nutzen, ist im besten Sinne effizient und nachhaltig.

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