Limburg fordert Kommunen zum Handeln auf Widersprüche gegen "Google Street View" unterstützen

Limburg erklärte dazu: "Das Bundesministerium für Verbraucherschutz weist auf seiner Homepage ausdrücklich darauf hin, dass Kommunen Sammelwidersprüche organisieren können, um ihren Bürgerinnen und Bürgern den Kampf gegen Google Street View zu erleichtern. Ich würde es sehr begrüßen, wenn die Kommunen im Landkreis Nienburg von dieser Möglichkeit Gebrauch machen würden und in den Rathäusern entsprechende Listen auslegen würden." Aber auch jede und jeder einzelne sei gefordert, so Limburg weiter: "Datenschutz geht alle an. Wer nicht möchte, dass das von ihm bewohnte Haus detailliert im Internet betrachtet werden kann, der sollte sein Widerspruchsrecht jetzt nutzen!" Limburg selbst betonte, dass er der Veröffentlichung von Fotos seiner Privatwohnung bereits widersprochen habe.

Google Street View, ein Internetdienst von Google, beabsichtigt, sämtliche Städte in Deutschland vollständig zu fotografieren und im Internet zu veröffentlichen. Auch sämtliche Privatwohnungen und Häuser könnten dann ausführlich im Internet betrachtet werden. Dagegen gibt es erhebliche datenschutzrechtliche Bedenken. Gegenwärtig beraten die Justizministerinnen und -minister der Länder, wie sie den Internetdienst effektiv stoppen können. Gleichzeitig hat jeder Bürger und jede Bürgerin die Möglichkeit, der Abbildung des von ihm oder ihr bewohnten Hauses zu widersprechen. Entsprechende Musterwidersprüche finden sich auf der Homepage des Bundesministeriums für Verbraucherschutz.

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