Erzeugung von Strom durch Windkraftanlagen große Chance für die Region Wind ohne Ende

Die Argumente gegen die Errichtung der Windräder und die vorgenommene Ausweisung von Vorrangflächen im Rahmen des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP) des Landkreises Nienburg könnten nach Ansicht der beiden Abgeordneten schnell ausgeräumt werden. 

So bestehe durchaus die Möglichkeit die Anwohnerinnen und Anwohner vor Lärm zu schützen, in dem die Anpflanzung von Bäumen im RROP zur Auflage gemacht werde, die den Schall dämpfen würden. 

Auch die Sorge, dass der Schatten, den die Rotorblätter werfen, die Anwohnerinnen und Anwohner belästigen könne, lasse sich durch die individuelle Berechnung des Schattenwurfes wesentlich besser entkräften als durch eine pauschale Vergrößerung des Abstandes. Letztendlich müsse man Windenergieanlagen nicht schön finden, sagte Helge Limburg. 

 

"Hochspannungsleitungen, Getreidesilos und Funkmasten sind es auch nicht und niemand zweifelt deren Notwendigkeit an." Wer sich an sichtbaren, aber ungefährlichen Kraftwerken störe, aber kein Problem mit der unsichtbaren Gefahr von Atom- und Kohlekraftwerken habe, der müsse erklären, wie er oder sie sich die Stromversorgung der Zukunft vorstelle. Gerade Kohlekraftwerke sorgten zudem für eine erhebliche Gesundheitsbelastung für den Anwohnerinnen und Anwohnern. 

Die Erzeugung von Strom durch Windkraftanlagen in der Region Mittelweser sei deshalb ohne Alternative, ergänzte Katja Keul. "Wind ist die Ressource, die wir hier im Landkreis Nienburg unbegrenzt haben und ich finde, wir sollten diese nutzen." 

Das RROP stelle in diesem Sinne einen notwendigen und gelungenen Schritt dar, der außerdem in Form von steigenden Einnahmen aus der Gewerbesteuer auch deutliche positive finanzielle Effekte für den Landkreis beinhalte.

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