23.1.2020 17:00 Uhr

Fachgespräch Der NSU in Niedersachsen

© AdobeStock/artefacti

Verschiedene Spuren des NSU führen nach Niedersachsen. Beate Zschäpe ist mehrfach in Niedersachsen gewesen, Holger G. pflegte enge Kontakte zur rechten Szene in Hannover, aber auch zu Thorsten Heise und seinem Umfeld in Göttingen/Eichsfeld. Die Hintergründe von den Kontakten und Besuchen sind bislang weitestgehend ungeklärt. Welche Unterstützungskreise für den NSU gibt es in Niedersachsen? Wie kann und muss eine Aufklärung aussehen, damit die bestehenden Unterstützungsstrukturen des NSU nicht erneut mit Gewalt und Terror auftreten?

Im Juli 2019 hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Niedersächsischen Landtag 104 Fragen an die Landesregierung über die Umsetzung der Handlungsvorschläge des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages und der Länder und Erkenntnisstand über mögliche Verbindungen des NSU nach Niedersachsen gestellt. Im Dezember 2019 kamen die Antworten der Landesregierung.

In einem Fachgespräch möchten wir die Antworten der Landesregierung bewerten und besprechen und weitere Aufklärungsmöglichkeiten und Wege diskutieren. Wir laden alle Interessent*innen herzlich zur Podiumsdiskussion ein: mit der Journalistin Andrea Röpke, dem Rechtsanwalt Mehmet Daimagüler (Nebenklageanwalt im NSU-Prozess), eineR VertreterIn von NSU-Watch und dem rechtspolitischen Sprecher der Fraktion Helge Limburg. Moderiert wird das Podium von der Sprecherin für Antifaschismus Julia Willie Hamburg.

Programm:

17 Uhr: Einführungsvortrag von Andrea Röpke, Journalistin

17.30 bis 19.30 Uhr: Diskussion mit

  • Andrea Röpke, Journalistin
  • Helge Limburg, rechtspolitischer Sprecher
  • Mehmet Daimagüler, Nebenklageanwalt im NSU-Prozess
  • Fritz Burschel, NSU-Watch

Moderation: Julia Willie Hamburg, Sprecherin für Antifaschismus

Ort: Niedersächsischer Landtag, Erweiterungsgebäude Leinstraße 30, 30159 Hannover

Eine Anmeldung bis zum 20.01. an gruene.anmeldung(at)lt.niedersachsen.de ist erforderlich.

Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, die rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinungen getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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